flirt-fever® - Flirt Up Your Life!
Die CD ist da!

March 23, 2006

Alles nur genial geplant?

Filed under: Grup Tekkan - Newsticker — sonnenlischt @ 4:13

sueddeutsche.de und musicchannel.cc spekulieren offen darüber, ob hinter all dem Hype der geniale Einfall eines Martketing-Genies stecken könnte.

Zuvor berichtete die sueddeutsche.de unter der Schlagzeile “Aus Mist mach Gold” über Raabs Vergangenheit und prognostiziert Grup Tekkan außerdem einen schnellen Untergang.

Konkret kopiert - Update

Filed under: Grup Tekkan - Newsticker — sonnenlischt @ 4:00
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Wenn die Beiträge auch schon älter sind als der Spiegel-online-Artikel, so habe ich sie erst später genauer angesehen. schweinwerfer.de und factorfake.de kennen offenbar weitere Details. Der Schwetzinger Nachwuchs-Rapper Cris Moz hat unter Verwendung von Michael Manu’s Beat den Song „Wie Yin und Yang“ produziert, welcher dem Sonnenlischt-Song verblüffend ähnlich klingt. Cris Moz hat sich bei schweinwerfer.de selbst in den Kommentaren zu Wort gemeldet.

Er schreibt:

[…] Ich hab mir den Beat legendlich bei einem Musik portal runtergeladen, ich hab keine Rechte an dem Beat, soviel ich weiss wurde dieser Beat eh nur aus irgendwelchen Music maker Bauklotzen zusammen gestellt.

Es ist eben nur so, dass Grup tekkan gemeint hat, dass sie irgendwie die idee hatten zu der Musik. Was eben nicht stimmt.

ABER!: Ich habe ebenso keine Rechte auf den Beat!

March 22, 2006

Konkret kopiert?

Filed under: Grup Tekkan - Newsticker — sonnenlischt @ 3:36

Spiegel online berichtet, Grup Tekkan sei gar nicht der Urheber des Überraschungshits. Die Beats sollen von Michael Manu stammen, einem jungen Hiphopper aus Winnipeg, Kanada, der diese für seinen Song “Tell me wut u want” gebastelt hat - der Text von der Ruhrpott-Hiphop-Veteranen Sons of Gastarbeita (SOG) aus deren Liebeslied “Nur für dich”. Erst am Montag nahm die Plattenfirma Superstar Recordings Kontakt mit Michael Manu auf, offenbar wurde die Zahlung eines unbekannten Betrags vereinbart. Die Verhandlungen mit SOG halten offenbar noch an - man darf also gespannt sein, ob die Single wirklich am Freitag bei Media-Markt und Saturn zu finden sein wird.

March 21, 2006

Mehr Remixes

Filed under: Grup Tekkan - Videos, Texte, Remixes — sonnenlischt @ 18:26

Ohne Ohrenkrebs - ein Ghostsinger hat sich des Videos angenommen.

Grup Schnappi - naja, eigentlich kein wirklicher Remix, aber der Vollständigkeit halber…

Äh, nennen wirs mal drei durchgeknallte Mädels im Bad

Bericht bei taff über Remixes

Filed under: Grup Tekkan - Newsticker, Grup Tekkan - Videos, Texte, Remixes — sonnenlischt @ 17:52
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taff berichtet über die vielen Remixes, die sich inzwischen bei youtube angesammelt haben. Wer geglaubt hat, das schlimmste sei überstanden, wird hier eines besseren belehrt ;-)

Direkte Links zu den Videos aus dem Bericht:

Freundinnen von Tekkan

Grup Döner

Fanremake (deutsche Döner, was bist du)

Schnappi und seine Freunde

Yokohama-appartment

Grammatik, ich kann dich nischt

Grup Tekkan in den ProSieben-Nachrichten

Filed under: Grup Tekkan - Newsticker, Grup Tekkan - Videos, Texte, Remixes — sonnenlischt @ 5:14
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Oh je, erinnert mich an die Big Brother und DSDS Zeiten bei RTL. Belanglosigkeit erreicht die Nachrichtensendungen ;-)

March 19, 2006

factorfake.de

Filed under: Was schreiben andere Blogs (RSS-Import) — sonnenlischt @ 0:39
  • Relauncht Apple im September die iPod-Familie?
  • Der neue iPod Nano? (Foto: kevinrose.com)Aus verschiedenen Quellen verdichten sich derzeit die Anzeichen, dass schon in den kommenden Wochen ein Redesign der iPod-Familie von Apple ins Haus stehen könnte. Kevin Rose, Gründer von Digg.com, berichtet in seinem privaten Blog, dass vor allem der iPod Nano ein umfassendes Redesign erfahren soll (siehe Foto). Bei AppleInsider laufen […]

  • Münte ante portas?
  • Kehrt Franz Müntefering in einer führenden Rolle auf die politische Bühne zurück? Der ehemalige Vorsitzende der SPD nimmt jedenfalls wieder vermehrt öffentliche Auftritte wahr, war am Mittwoch bei einem Sommerfest der Sozialdemokraten in Rösrath bei Köln. Am Samstag wird er an einer Gedenkfeier für den früheren Bundespräsidenten Johannes Rau teilnehmen. Damit nährt der frühere Vizekanzler […]

  • Olympia-Rekorde nähren Doping-Spekulationen
  • Olympics Day 5 - Swimming

    21 Weltrekorde, 24 Europarekorde - bei den Schwimm-Wettbewerben der Olympischen Spiele in Peking purzeln die Bestmarken schneller als jemals zuvor. Der Kölner Doping-Analytiker Wilhelm Schänzer hat sich gegenüber der Nachrichtenagentur dpa skeptisch gezeigt, ob solche Rekordleistungen überhaupt ohne Doping machbar sind: “Es würde mich nicht wundern, wenn im Nachhinein noch unerlaubte […]

  • Angeblicher Kadaver von Bigfoot gefunden [Upd.]
  • Bigfoot ist … ein Wookie! (Foto: Searching for Bigfoot Inc.)Zwei Jäger wollen in den Wäldern im Norden des US-Bundesstaats Georgia einen sensationellen Fund gemacht haben: Sie haben den legendären Waldmenschen Bigfoot angeblich nicht nur mit eigenen Augen gesehen - Matthew Whitton und Rick Dyer behaupten sogar, einen Kadaver von Bigfoot geborgen zu haben. Erste Fotos […]

  • Beschert uns Billy Bob Thornton neue Nightmares on Elm Street?
  • Freddy Krueger - aus Wachs. (Foto: r_january; CC: by-nd)Freddy Krueger, der Alptraum-Schlitzer aus der Elm Street, soll zurückkehren. Für die gefühlte 259. Fortsetzung der Kult-Horrorreihe “Nightmare on Elm Street” will Produzent Michael Bay aber erstmals nicht mehr den Schauspieler Robert Englund in den Ringelpulli von Freddy Krueger schlüpfen lassen. Statt dessen soll, so wollen es […]

  • Emma Watson datet italienischen Schauspieler?
  • Sony Ericsson Empire Film Awards: Arrivals

    Sie ist jung, stinkereich - und jetzt auch vergeben? In den “Harry Potter”-Filmen gibt sie die blaustrümpfige Oberstreberin Hermine, doch im wahren Leben lässt es Schauspielerin Emma Watson gerne krachen, entsprechend oft kochen Spekulationen über neue Jungs an ihrer Seite hoch. Nun wurde die 18-Jährige wieder mit einem neuen, bislang […]

  • Blacklist für unerwünschte iPhone-Apps?
  • Apple iPhone 3G (Foto: Apple)Apple hat in sein iPhone-Betriebssytem OS 2.x anscheinend eine Schwarze Liste für unerwünschte Applikationen implementiert. Jonathan A. Zdziarski ist bei der Analyse des Betriebssystems auf eine auffällige Liste namens “BlackListedApps” gestoßen, die möglicherweise vom iPhone abgerufen werden kann.

    Noch führt die Liste unter https://iphone-services.apple.com/clbl/unauthorizedApps keine Einträge - laut Zdziarski wäre es aber […]

  • Protest: Deaktiviert Google seine Websuche in China?
  • Wird Google ein Zeichen setzen?Just zum Auftakt der Olympischen Spiele will der Suchmaschinen-Gigant Google angeblich ein eigenes Zeichen des Protests gegen die andauernden Menschenrechtsverletzungen und die starken Einschränkungen der Pressefreiheit in China setzen: Wie das GoogleWatchBlog unter Berufung auf “interne Kreise” schreibt, werde Google die Websuche auf seiner chinesischen Seite Google.cn direkt nach der Eröffnungsfeier […]

  • Heath Ledgers Tod: Was weiß Mary-Kate Olsen?
  • Mary-Kate Olsen (Foto: Naddsy; CC: by)Merkwürdig: Mary-Kate Olsen weigert sich, den Ermittlern des FBI bei der Aufklärung des überraschenden Todes von Heath Ledger zu helfen, solange die ihr keine Immunität gegen eine Strafverfolgung zusichern. Die Beamten erhoffen sich von ihr Hinweise darauf, wie Ledger an die verschreibungspflichtigen Medikamente kam, von denen im Körper des Schauspielers […]

  • Johnny Depp als Riddler im nächsten Batman?
  • Johnny Depp: Wird er der Riddler? (Foto: Anna Altheide; GFDL)In den USA bricht der düstere Batman-Streifen “The Dark Knight” bereits alle Rekorde, in Deutschland ist er noch nicht einmal angelaufen - doch schon wird eifrigst über das nächste Sequel spekuliert. Nach den begeisterten Kritiken für Heath Ledgers Interpretation des Batman-Rivalen Joker stellt sich die Frage […]

schweinwerfer.de

Filed under: Was schreiben andere Blogs (RSS-Import) — sonnenlischt @ 0:36

spreeblick.com

Filed under: Was schreiben andere Blogs (RSS-Import) — sonnenlischt @ 0:16
  • Google beendet Partnerschaft mit Forestle und Ecocho
  • Gerade erst war die Regenwaldrettungsmaschine Forestle gestartet, da dreht der Partner Google schon den Saft ab.

    Wir haben soeben eine Email von Google erhalten, in der Google die Partnerschaft mit Forestle beendet hat. Laut Google haben wir mit Forestle „Anreize geschaffen, künstlich auf Google-Anzeigen zu klicken“, was gegen die Programmrichtlinien von Google ist.

    Genauso ist es der Wiederaufforstungsinitiative Ecocho ergangen.

    Wie es weitergeht, ist momentan noch unklar, Ecocho ist von Anfang an zweigleisig gefahren und arbeitet weiter mit Yahoo zusammen, Forestle hofft noch auf die Gesprächsbereitschaft von Google

    Aus den Kommentaren.

  • Musst du denn jeden Tweet mitmachen?
  • Bisher habe ich noch nichts gefunden, was die Faszination von Twitter halbwegs gut erklärt. Dieser Link tut es zwar auch nicht, ist aber lustig. Wenn man dabei war.

    File under: Meme selbst gebastelt

  • Kinder, den Majors geht?s gar nicht so schlecht
  • Die ganze Panik umsonst. Internet, Downloads, Steve Jobs, alles gar nicht so schlimm. Den Plattenfirmen geht’s wie Bolle, schreibt ein geheimnisvoller Insider im KulturSpiegel:

    […] mit einem Nummereins-Hit lässt sich trotz der Raubkopiererei auch in diesem Jahrtausend noch sehr, sehr viel Geld verdienen. […]

    Die Strukturen und Mechanismen in der Musikindustrie sind heute dieselben wie damals. Geld ist immer noch da, es kommt nur aus anderen Quellen. Eigentlich ist alles so wie immer.

    Und wir haben uns schon Sorgen gemacht.

    Scheint so, als wäre auch weiterhin bestens dafür gesorgt, dass die Popstars in der Lionel Richie-Liga nicht alle werden. Was die Drogengeschichten angeht, so behauptet ein Mitglied der Spreeblick-Redaktion, ehemaliger Insider der Szene:

    Dafür wird man ja auch Rockstar, wenn das nicht so wäre, könnte man ja gleich Journalist werden.

    Malte würde jetzt gerne Quiz starten und wissen, wer die namentlich nicht erwähnten Bands sind. Wir machen den Anfang, er tippt bei dem langweiligen deutschen Onehitwonder ohne Starappeal auf Fool’s Garden (Womit dann schonmal EMI als Arbeitgeber das anonymen Insiders weg fallen würde.). Die Hippie-Bardin mit 10.000 Dollar Frisör ist Alanis Morissette. Und jetzt ihr.

    [via Fefe]

  • Hoppla: Bloomberg veröffentlicht versehentlich Nachruf auf Steve Jobs
  • Fehler passieren, natürlich, dagegen ist niemand gefeit. Wie sich der Finanznachrichtendienst Bloomberg jedoch bei Apples (lebendigem) Steve Jobs für die vorzeitige Veröffentlichung eines Nachrufs auf ihn entschuldigen will: Das würde man schon gerne wissen.

    Gawker hat den ganzen Text, via „FakeSteveJobs“ Dan Lyons.

  • Überhaupt nicht rassistischer Clip aus Thailand
  • Bei reddit wird auf diesen Clip mit der Zeile Oddly racist thai commercial hingewiesen. Mir kommt er gar nicht rassistisch vor, dafür - um einmal zu klingen wie eine Filmbesprechung in den Aachener Nachrichten - auf eine poetische Weise absurd.
    Und wer zur Mitte hin erraten hat, für was geworben wird, der bekommt ein Hellseher-Diplom.
    Die ausgeschriebene Überschrift müsste übrigens lauten: Überhaupt nicht rassistischer Werbefilm zu einem Produkt, das so wahnsinnig ist, dass Nina Hagen dagegen wirkt wie Immanuel Kant, von einer thailändischen Agentur, in der alle den ganzen Tag lang Drogen fressen wie Studenten Studentenfutter Wale Krill. Aber wir haben ja keinen Platz.
    Film nach dem Klick.


    See more funny videos at Funny or Die

  • Large Hadron Collider zum Selberbasteln
  • Johnny liest laut eigenen Angaben immer „Large Hardon Collider“, wenn der LHC gemeint ist. Nun will ich mir nicht wirklich vorstellen, warum, vielleicht sollte ich aber einfach meine 6 Millarden Euro vom Konto holen und mir in meinem 200 Quadratkilometergarten einen eigenen Large Hadron Collider basteln, damit unser Universum auf eine andere Zeitlinie setzen und uns alle in kleine lila Pelzwesen verwandeln. Vielleicht verkraftet unser Johnny solche Urlaube dann besser. Die Anleitung zum Selberbasteln gibt’s hier, Gizmodo hat ein paar nette…. uhm…. wie sagt man dazu? Bei Perry Rhodan stand immer „Risszeichnung“. Okay, also: Gizmodo hat ein paar nette LHC-Risszeichnungen.

  • Teenage Kicks: John Peels Film über die Undertones
  • Auf dem Foto sieht man mehrere Personen und zwei Legenden: John Peel und die Undertones. Peel, der in seinen Shows die erste Undertones-Single „Teenage Kicks“ ohne Unterlass als „besten Popsong der Welt“ bezeichnete, hat zu Lebzeiten eine Doku über die Band gedreht und der Logopäde war so freundlich, das Werk der Internetzwelt zur Verfügung zu stellen. Alle acht Teile nach dem Teenage Klick.

    Teil 1

    Teil 2

    Teil 3

    Teil 4

    Teil 5

    Teil 6

    Teil 7

    Teil 8

  • Geburt via Twitter
  • Es mag auf den ersten Blick etwas befremdlich anmuten und das hier interpretiert den Twitter-Claim „What are you doing?“ quasi to the max, aber Ginny Case dürfte wohl die erste Mami sein, die die Geburt ihrer Tochter getwittert hat. Also: während der Geburt, meine ich. Könnte jetzt mal bitte einer ein amtliches Brain-Web-Interface erfinden? Kann ja wohl nicht sein, dass Mamis während der Kontraktionen auch noch tippen müssen.

    -olani born via c-section. Weight: 8lbs, 1.4oz! 35 minutes ago
    -At 7 cm since 5. I have until 10 pm to make to 10cm. Twittering for family but appreciate the positive notes. about 6 hours ago
    -@markie: Don’t expect any more new news for a couple of hours. Let dad know things are moving just fine. We will call. about 9 hours ago
    -@markie: yes, labor is fine. Not expected to push for a couple of hours. Been through my magazines and tv is boring. about 9 hours ago
    -Funny that I can use my iPhone during really strong contractions. Dodger game started and we don’t get fox sports west. about 10 hours ago
    -doc says we are at 5 cm. Hopeful for regular delivery. Iolani is very active and they had to keep readjusting the monitor. about 10 hours ago

    (via IZ-Reloaded)

    Nun ist ja eine Geburt nichts ohne Claqueure und folglich hatte der kleine Kevin Myspace Cane das Vergnügen, von diesem Barden begrüßt zu werden, als er das Licht der Scheinwerfer erblickte. So stellen wir uns das hier zumindest vor bei Spreeblick, Deutschlands gebärfreudigstem und vorstellungsfähigstem Internetweblog.


    via

  • Das Menü am Donnerstag
  • Mehr fleischlose Gerichte gibt es beim Studentenwerk Hannover.

    [via Mail von Christian]

  • 99 Luftballons
  • Nun gut. Es dürften ein paar mehr gewesen sein. Video nach dem Klick.


    [via]

  • Fünf Experimente, die das Universum zerstören könnten
  • Das grandiose Cracked-Magazin hat eine Liste der fünf Experimente, die am ehesten geeignet sind, das Universum zu zerstören, erstellt.

    Imagine you have a huge tanker truck parked outside a children’s hospital. You don’t know what’s inside it, but you’re fairly confident that it’s either a cure for cancer, or 20,000 gallons of explosive nitroglycerin. To find out which, you have to shoot at it with an AK-47.

    Tausche Wohnung in Kreuzberg gegen Zweibett-Wurmloch am Rand der Milchstraße.

  • Rettung für Holtzbrincks Online-Aktivitäten in Sicht
  • Ich weiß nicht, ob die hauseigenen Produkte im Hause Holtzbrinck zur Pflichtlektüre gehören. Aber es könnte nicht schaden, wenn man bei Zoomer (aktuelles Meinungsfeature: Schönheitswettbewerb für Nonnen ist lächerlich) einmal einen Blick in die ZEIT werfen würde.

    Dort hat Stephan Lebert über das Ende der Illustrierten Revue geschrieben:

    Dieses Blatt taugt durchaus als Lehrstück: wie das journalistische Ansehen vernichtet wird mit dem ewigen Hinweis, man müsse sich eben an die Lesebedürfnisse anpassen und noch mehr an die Gesetze des Zeitgeistes und der Ökonomie. Immer und immer wieder hat man das getan, am Ende wurde das Magazin, das außer einem Gähnen nichts mehr erregte, selbst eingeschläfert. Fast unbemerkt übrigens, denn Leser gab es kaum noch, Anzeigen auch nicht.

  • Magersucht. Ein öffentliches Auskotzen.
  • Die SZ hat mal wieder eine ausführliche Klickstrecke gemacht. Magersucht ist das Thema. Eine Fotografin hat Bilder so retuschiert, dass die Abgebildeten wie Magersüchtige aussehen. Zur Begründung ihrer Aktion wird sie zitiert:

    „Ich weiß, wie schnell man sich von einer hübschen Oberfläche beeinflussen lässt. Man denkt, das ist schön, weil das Drumherum stimmt - obwohl der Körper dahinter längst nicht mehr attraktiv ist“ (…) Deshalb weiß sie um die Macht der Bilder - und wie schnell sich gerade junge Menschen von den retouschierten Bildern aus der Werbung anstecken lassen.

    Es gibt wohl keine andere Erkrankung, die man in einem solchen Maß zum Anlass nimmt, die Patienten der Lächerlichkeit preiszugeben, wie die Magersucht.

    Der mediale Tenor zu dieser Krankheit ist: Mädchen sehen in Zeitschriften dünne Models und hören daraufhin auf zu essen. So werden schließlich auch Amokläufe erklärt: Jemand spielt Counterstrike und richtet im Anschluss ein Massaker an. Während im letzteren Fall jedoch eine Heerschar von Bloggern dieses Argumentationsmuster zerlegt, wird dieselbe Albernheit bei der Magersucht nicht hinterfragt. Selbst mein Spreeblick-Kumpan René hat vor einiger Zeit unter der Überschrift Mädels. Esst! ein Video gepostet, in dem ein magersüchtiges Mädchen sich im Spiegel als zu dick erlebt. Ergänzt durch den ermutigenden Hinweis, den besten Sex seines Lebens habe er mit einem dicken Mädchen gehabt.

    WTF frage ich mich da - und ja: ich rede manchmal in Internetkürzeln mit mir.
    Würde man einem Depressiven sagen: Lach doch mal! Und erzählen, dass Ulknudeln besser blasen?
    Ich picke mir René nur raus, weil ich mich an seinen Artikel noch erinnert habe, ich habe das so oder so ähnlich einfach zu oft gehört, als dass ich nicht langsam die Magensäure am Gaumen hätte.

    Zur Verdeutlichung: Magersucht ist eine der denkbar tiefstgehenden Verhaltensstörungen - die soll durch Blättern in der Vogue ausgelöst werden? Die wird durch ein aufmunterndes Wurstbrot-Hinschieben geheilt?

    Tatsächlich ist natürlich jede Patientengeschichte individuell und es gibt den Aspekt, dass Magersüchtige im Frühstadium ihrer Erkrankung durch das positive Feedback, das sie erhalten, in ihrer Sucht bestärkt werden. Und ich kenne genügend junge Frauen, die nicht magersüchtig sind, denen man aber kein größereres Kompliment machen kann als: „Du siehst ja halb verhungert aus.“
    Es gibt den Diätwahn, Dutzende von Frauenzeitschriften nähren sich schließlich am Hüftspeck unglücklicher Moppelchen (wobei selbstredend immerzu betont wird, dass im Grunde und in Wahrheit jetzt mal aber echt nur die inneren Werte entscheidend sind). Aber der Diätwahn verhält sich eben zur Magersucht wie ein Mensch, der seine Wohnungstür abschließt, zu einem Paranoiker.

    Die Magersucht ist eine komplexe, nur mit größter Anstrengung zu überwindende psychische Erkrankung.
    Depression, Zwangs- und Angststörung spielen eine Rolle, das Gefühl, nicht beachtet zu werden, eine Ich-Schwäche und alle möglichen individuellen Faktoren. Eine körperliche Fehlwahrnehmung kann dazu kommen, insofern ist auch das von René verlinkte Video nicht sachlich falsch, wohl aber in der Fokussetzung.
    Den Zusammenhang zwischen Verstimmtheit, Angst und Appetitlosigkeit hat vermutlich jeder schon einmal erlebt. So funktioniert Magersucht zwar nicht, vielleicht eröffnet diese Betrachtung aber die Möglichkeit für Gesunde, nachvollziehen zu können, wie Psyche und Essverhalten einander beeinflussen. Magersüchtige schaffen sich über eine Kontrollstruktur ein Gefühl von Sicherheit.
    Die Besessenheit vom Kalorienzählen (ich kenne eine junge Frau, die sich Gedanken darüber gemacht hat, mit wievielen Kalorien das Kauen eines zuckerfreien Kaugummis zu Buche schlägt), das ritualisierte Wiegen, das Verbergen der Symptome, das Frieren, die Antriebslosigkeit - Magersucht ist kein Nebenjob für junge Mädchen, die aussehen wollen wie Paris Hilton. Wie ein Opiumsüchtiger nicht die Pfeife raucht, sondern von der Pfeife geraucht wird, konsumiert die Krankheit das Leben der Opfer vollständig.

    Die Kranken, die oft aus schwierigen bis desaströsen Familienverhältnissen stammen, sind die Letzten, die sich gegen die mediale Fehldarstellung wehren können. Sie brauchen alles Mögliche, aber nicht Birgit Schrowange, die mit Betroffenheitsmaske vom Schlankheitswahn faselt, damit RTL mal wieder einen Vorwand hat (warum brauchen die eigentlich immer einen Vorwand? Warum sagen die nicht: Schwänze raus, jetzt gibt es Titten?), um nackte Models zu zeigen.

    Dass es Pro-Ana-Seiten im Netz gibt, die genau diese Fehlwahrnehmung zu bestätigen scheinen, indem sie Magersucht als ästhetisches Phänomen stilisieren, ist natürlich eine unglückliche Entwicklung. Ob sie überhaupt von Betroffenen betrieben werden oder nicht doch eher von Fetischisten, die es natürlich auch gibt, weiß ich nicht. Aber sowenig Cypress Hill die Deutungshoheit über THC-Gebrauch haben sollten oder Kurt Cobain Drogenbeauftragter der Bundesregierung war, sagt die Pro-Ana-Bewegung etwas aus über die Ursachen dieser Krankheit.

    Einen Mindest-BMI für Modenschauen, gesetzlich verordnetes Wiegen bei Germany´s Next Top Model und immer wieder aufbereiteter Bullshit - das braucht kein Mensch. Benötigt werden Therapieplätze und fast hätte ich gesagt: Liebe. Und wenn man gerade keine Liebe übrig hat, dann sollte man die Kranken wenigstens ernst nehmen.

    Anmerkung: Ich kenne Essgestörte und ich kenne Frauen, die sich selbst verletzen. Ich habe schon häufig über das Ritzen als subkulturelles Phänomen gespöttelt und habe damit auch nicht besser, klüger oder menschenfreundlicher gehandelt als die Angesprochenen. Ich bin eben auch scheiße und habe schon mehrere Verwandte für Witze getötet.

    Update: Bin gerade in den Kommentaren auf die Google-Ads unter dem SZ-Artikel aufmerksam gemacht worden: hier ein Screenshot.

  • Forestle: Grüner googlen
  • Forestle ist eine nicht-profitorientierte Suchmaschine (basierend auf den Motoren ihres Kooperations-Partners Google), die sich der Rettung des Regenwaldes verschrieben hat.

    Alle Einnahmen (abzüglich geringer Verwaltungskosten), die wir über Forestle generieren gehen an das „Adopt an Acre“ Programm unserer Partnerorganisation The Nature Conservancy, welche diese Einnahmen verwendet um bedrohte Regenwaldgebiete nachhaltig zu bewahren.
    (…)
    Wenn Sie Forestle als Suchmaschine verwenden, dann können Sie also mit jeder Suche eine Regenwaldfläche von 0,1 m² für die Ewigkeit erhalten. Das entspricht ungefähr der Fläche Ihres Bildschirms!
    Ein durchschnittlicher Internetnutzer führt circa 1.000 Suchen pro Jahr durch. Forestle-User, können somit jährlich ungefähr 100m² Regenwald retten. Das ist etwas mehr als die Fläche eines großen Klassenzimmers.

    Klingt gut. Michael Brake von der Riesenmaschine hat mit riesenmaschinentypischem Gespür erkannt, wo die einzige Schwachstelle liegt: „Wer will schon forestlen? Da hätte man die Seite auch Forgoog nennen können. Oder Googest, Forrel, Restle, Woodle oder Gumple.“

    Aber gibt es da nicht noch ein Problem? Wenn das jetzt alle machen - wer rettet dann Google?

    gefunden bei ars technica

  • Verfall von seiner besten Seite
  • Hier habe ich bereits darauf hingewiesen, dass ich ein leidenschaftlicher Bestauner des Verfalls bin. Auf Web Urbanist sind 42 Flickr-Pools zusammengestellt worden, die sich verlassenen Gebäuden, überwucherten Autos, vergessenen Militärfahrzeugen und allgemeiner Rostigkeit widmen. Wunderbar.

    Update: Und hier noch eine verlassene Welt von Jens.

March 18, 2006

Grup Tekkan bei laut.de und spiegel online

Filed under: Grup Tekkan - Newsticker — sonnenlischt @ 0:57

laut.de schreibt über den ersten Live-Auftritt und hegt Zweifel an der Haltbarkeit der neuen Stars:

Die Ohrwurmqualitäten des Songs erklären seine schnelle Verbreitung genau so wenig wie die schadenfrohe Lust an der gesangstechnischen Vollkatastrophe. Eine gewisse Attraktivität entfaltet wohl auch die absolut unbekümmerte Naivität dieser Teenager, die sich ihres Dialekts (“isch respektier disch”) nicht schämen und auch vor Zeilen wie

“Isch kann ohne dich nicht sein
wir müssen uns wieder verein”

nicht zurückschrecken. Allerdings scheint fraglich, ob dem Strohfeuer der Medienaufmerksamkeit wirklich eine dauerhafte Karriere im Musikgeschäft folgt.

Spiegel online berichtet ebenfalls und fasst den bisherigen Werdegang zusammen.