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Die CD ist da!

March 19, 2006

spreeblick.com

Filed under: Was schreiben andere Blogs (RSS-Import) — sonnenlischt @ 0:16
  • Monty Python machen eigenen Youtube-Channel
  • Monty Python laden seit einer Woche ihre Clips eigenhändig bei Youtube hoch. Im Video erklären sie, warum.


    via

  • Alle Redakteure von Capital, Impulse und Börse Online werden entlassen
  • Das Journalistensterben geht weiter. Gruner+Jahr entlässt alle Redakteure von Capital, Impulse und Börse Online. Die Entlassenen können sich dann auf neue Stellen bei der noch zu schaffenden G+J Redaktion Wirtschaft bewerben.

    Insgesamt wird die neue GmbH einen Personalbedarf von 250 vollen Stellen haben. Somit werden nach Abschluss der Umstrukturierungen bei den Wirtschaftsmedien im Hause G+J rund 60 Sellen gestrichen.

    Die Qualität wird selbstverständlich erhalten bleiben, die Eigenständigkeit ebenso und wie ich soeben gehört habe, wird der Osterhase gerade umgeschult, weil Weihnachten superflauschiger Schnee liegen wird und der Weihnachtsmann die ganzen High-Quality-Geschenke (mehr als je zuvor!) gar nicht alleine bewältigen kann.

  • Der hessische Landtag löst sich auf
  • Tanja nannte es „das Schicksal jeder zusammengecasteten Boygroup“. Dabei saßen im hessischen Landtag auch Frauen.

    So undramatisch wie im Screenshot liest sich das dann. Die Tagesordnung für die 19. Plenarsitzung des hessischen Landtages am Mittwoch, dem 19. November 2008, sah neben der zweiten Lesung zum Gesetzentwurf der Landesregierung für ein Gesetz zur Vereinfachung des Fundrechts, der zweiten Lesung des Gesetzentwurfs der Landesregierung für ein Gesetz zur Änderung des Kirchensteuergesetzes und anderen Weltverbesserungsvorschlägen die Selbstauflösung vor.

    Bei HR2-Der Tag hat man schon vor ein paar Tagen die Sendung dazu gemacht: Selbstauflösung als Lösung - wer braucht schon einen Landtag?
    Sehr zu empfehlen. Ein herrlich grummeliger Professor kommt auch zu Wort, der auf die Frage, was Landtage denn so machen, sagt: „Gar nichts“ (sinngemäß zitiert, ich höre Der Tag zum Einschlafen). Wenn die Parlamentarier es (ihrem Land dienen Parlamentarier sein) umsonst machen würden, dann könnte man sie seinetwegen lassen, aber selbst dann würden sie noch Schaden anrichten.

  • Hitler und seine vielfach verstümmelten Fortpflanzungsorgane
  • Die Sun hat jetzt wirklich (ich schwöre!*) den Beleg dafür, dass Hitler nur ein Ei hatte. Kriegsverletzung.

    Heiner Müller aber, der hat vor Jahren (kurz vor seinem Tod) bei Alexander Kluge (Link zum Video, ungefähr ab Minute 6) schon die Geschichte von Adolf und dem Ziegenbock erzählt.

    *Was machen eigentlich all diese Blätter, sollten sie einmal in die Situation kommen, dass sie eine Geschichte haben, an denen ihnen etwas liegt und die tatsächlich wahr ist? Lassen sie einen Priester kommen, einen Notar? Schreiben sie: „Ja, wir haben oft Quatsch erzählt, die Wahrheit gedehnt, Bilder gefälscht, Unterschriften herbeifantasiert, aber diesmal! Dieses eine Mal, da sagen wir die Wahrheit! Beim Grab unserer Eltern und aller Haustiere, die wir jemals hatten.“

  • Das Beste vom Techno der frühen 90er - ausgewählt von Tanith
  • „Techno ist wie Marschmusik“, fand mein Vater. „Techno: Da sagt einer Ich muss zur Arbeit und dann ntzntzntz“, sagte die Death-Metal-Fraktion in meiner Klasse. Dabei war Techno die Erlösung aus Disco-Nächten mit Prince. Und einfach wunderbar. Tanith (hier bloggt er) hat für uns eine Auswahl der besten und einflussreichsten Techno-Tracks der frühen 90er zusammengestellt.

    LFO: LFO

    Very British, Bleeps&Bass. Warp frühe 90er und hier findet man schon die späteren Ingredenzien für späteren Jungle D&B etc.


    Underground Resistance: Sonic Destroyer

    Bis heute für mich die Tresor und Berlinhymne schlechthin. Name ist Programm.


    Sperminator: No Women Allowed

    Gabber bevor er formelhaft wurde und seinerzeit definitiv eine Referenz, was so lärmmäßig geht.


    Vapourspace: Gravitational Arch of 10


    Sonic Solution: Bagdad

    Stellvertretend für R&S Records und Belgischen Techno, der Anfang der 90er prägend war.


    Ramirez - La Musika Tremenda

    Schon früh wurde versucht sowas wie Technostars zu etablieren und Ramirez war einer der ersten Versuchsballons.


    Emanuel Top: Turkish Bazar


    Aphrohead: In The Dark We Live

    Schönes Beispiel wie Techno und House zusammen gehen.


    KLF: Space

    Zu jedem Technoladen gehörte am Anfang ein Chilloutroom, diesen Begriff prägten KLF mit dem gleichnamigen Album, welches natürlich zur Standardbeschallung gehörte. Space war aber noch viel trippiger!


    Cybordelics: Nighthorse

    In Frankfurt war man eher trancig unterwegs.


    Force Mass Motion: Let It Move You

    Wenn Techno und Breaks aufeinandertreffen!


    Basic Channel: Phylyps Trak

    Blaupause für Techno nach der Ravephase. Made in Berlin!


    Yves Deruyter: Calling Earth

    Bonzai war ein wirklich schlimmes Kirmestechno Label, aber auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn


    Underworld: Born Slippy


    Ilsa Gold: Silke

    Rave Austria! Wer sagt denn das Techno und Humor nicht geht?


    Aphex Twin: Isopropanol


    Love Inc: R.E.S.P.E.C.T


    Ein Stück, mit dem Tanith nicht viel anfangen kann, zum Abschluss noch von mir.

    Marmion: Firechild


  • Life Fotoarchiv auf Google
  • Whoa, Google hostet tausende hochauflösender Bilder von 1870 bis 1970 aus dem Archiv von Time-Life. In der Google Bildersuche kann man das Archiv mit dem Zusatz source:life durchsuchen. Als kurzen Appetizer empfehle ich einfach mal moon landing source:life. I abso-fucking-lutely am standing on the surface of the fucking moon. I am talking to you from the goddamned fucking moon, Jesus H. Christ in a chicken basket. SCNR.

    LIFE photo archive hosted by Google (via Don Dahlmann)

  • Irak-Kriegsveteranen-Streetart an der Tankstelle
  • Die Iraq Veterans Against War haben eine Tankstelle mit 4200 Plastiksoldaten und einen recht ungewöhnlichen Benzinpreis versehen.

    Seven members from IVAW’s LA Chapter staged an early morning action on October 11th, placing 4,200 miniature soldiers around a gas station along with posters declaring „The Price of Gas: 4171 US SOLDIERS“ (since the action, the number of US soldiers has climbed to 4,193).



    (Youtube Direktvets, via Urban Prankster)

  • Die SZ kriecht ihrem Ende entgegen
  • Vor knapp zwei Jahren habe ich über die Süddeutsche geschrieben: „Die Süddeutsche hat Angst. Die Arme. Noch zwanzig Jahre, dann hat sie es hinter sich.“ Thomas Knüwer vom Handelsblatt hat nun in seinem Blog die E-Mail eines SZ-Ressortleiters an seine Mitarbeiter veröffentlicht, die nahelegt, dass das Ende deutlich früher kommen könnte.

    Wir müssen die Zahl der festen Mitarbeiter deutlich reduzieren. Dies betrifft gleichermaßen alle Ressorts. Aus Sicht des Verlags sind betriebsbedingte Kündigungen unausweichlich - es sei denn, die Redaktion findet einen anderen Weg, um den Personalabbau zu organisieren.
    (…)
    So werden wir sicher künftig erheblich weniger Texte von Fremdautoren drucken. Auch die Bildhonorare werden wir überprüfen, ebenso die Reisetätigkeit. Künftig werden wir Interviews häufiger nur noch mit einem Redakteur oder Pauschalisten besetzen können. Auf aufwendige Reisen werden wir häufiger verzichten - wahrscheinlich auch auf das für 2009 vorgesehene Korrespondententreffen.

    Das ist ein harter Schlag für den deutschen Journalismus.
    Was wir zur Zeit haben, das ist ja schon die abgespeckte Süddeutsche. Ohne Jetzt, ohne Berlin-Seite und ohne all die, die heute das Feuilleton der FAS füllen.
    Und zu was hat diese Kur geführt? Zur heutigen Situation.

    Bleibt als Tageszeitung noch die FAZ, zu der man als SZ-Leser aber schwerlich wechseln kann, und als Tischverzierer die Zeit.

    Das ist verdammt wenig.

  • Craig Robinson: Pigeon (6)
  • (Click to enlarge)

    Pigeon lives at Spreeblick. RSS. Archive.
    More wonderful stuff from Craig can be admired at flipflopflyin.com.

  • Musebin - Albenrezensionen à la Twitter
  • Die Vorraussetzungen klangen vielversprechend, allein vom Papier her hätte Musebin der Musikpresse und den kulturindustriellen PR-Abteilungen den Angstschweiß auf die Stirn treiben können: Kollaborative Albenrezension in weniger als 140 Zeichen. Ein Twitter für die Kritiker (Kritiker für Twitter gibt’s ja schon).

    Und dann scheitert das Ganze auf der zweitwichtigsten Baustelle, bei der Umsetzung. Musebin fühlt sich einfach nicht gut an. Angefangen beim Logo, wo man sich nicht entscheiden konnte, ob man dem „M“ einen Kopfhörer oder den Skalp von Prinzessin Lea aufsetzt, bis hin zu den wenigen Funktionen, die dann auch noch unübersichtlich angeordnet sind.

    Eine Musebin-User kann also 140 Zeichen zu einem Album eingeben oder noch einfacher den Langspieler nach Daumen rauf (yea), Daumen runter (nay) bewerten und sich damit gleich jedes Zeichen zu viel sparen. Die bewerteten Produkte lassen sich anschließend nach Benotung (best) oder Alter (newest) sortieren. In einer rechten Menüleiste gibt es bei der Album-Detailansicht noch Verweise zu diversen legalen und illegalen Beschaffungsdiensten und Ranglisten der eifrigsten Mini-Kritiker.

    Musebin CEO Greg Galant:

    „Blogs have kind of killed the editor, […] It used to be that anything that got written would be edited by people who read Strunk & White […]. Blogs came along with no limit, and anyone could write anything. I think music reviews — which were already kind of long-winded — maybe got a little bit worse. You’re going to talk about some experience that happened to you in high school, and this and that. [We want to] capture the essence of an album so someone knows whether or not they should listen to it.“

    Das ist genauso schwammig wie die ganze Seite auch alles und nichts sein will. Musebins grundsätzlicher Fehler ist systemimmanent und liegt darin, die technischen Rahmenbedingungen inhaltlich einzuschränken. Genau das passiert bei Twitter nicht. Die Vielseitigkeit ist auch ein Grund des Erfolges des Mikroblogs. In den Großraumbüros kann man nochmal einen Schwung Praktikanten anstellen, Musebin wird den Kritiker und damit das Bemustern nicht überflüssig machen (was ich persönlich auch bedauern würde).

    Vielleicht hat man bei Musebin (klingt wie „Mausebein“ auf platt) sich aber auch nur beim Namen genommen und die Muse in die Tonne und so weiter.

    Musebin befindet sich gerade noch in der Beta, Teilnahme geht nur über Einladung. Ich darf 10 Leute einladen, wenn ihr’s also selber einmal testen möchtet, schreibt bitte in die Kommentare. Den ersten 10 kann ich helfen, die folgenden sind dann auf die Gnade der ersten angewiesen.

    [via Nicorola & Dank an Einbecker]

  • Ein Quantum Trost
  • Das Grundprinzip ist bei Ein Quantum Trost das gleiche wie bei Dark Knight: Entschlackung, Erdung und Erleuchtung. Ach nein, wir sind ja nicht auf einer esoterischen Wellnessfarm: Verdüsterung.

    Viele Leser haben sich über meine Kritik zu Dark Knight wahnsinnig aufgeregt. Nichts lässt einen offensichtlich mit mehr Hilflosigkeit und Wut zurück, als dass jemand in einem Blog einen Film nicht gut findet, den man selber mag.

    Ich habe mit 10 Jahren einmal vor Wut eine Ausgabe der Aachener Nachrichten zerknüllt, weil dort stand, Pia Zadora sei ein pummeliges Möchtegern-Sternchen. Ich kann die Empörung also nachvollziehen.

    Mein Problem nun: Alles, was ich an The Dark Knight nicht mochte, gefiel mir bei Ein Quantum Trost.

    Die Action-Szenen, bei denen ich nicht sehen konnte, wer wer ist und wer was macht, nahm ich mit altersgemäßer Demut hin, während sie mich bei Dark Knight zu Tode gelangweilt haben.
    Das Erdenschwere des Übermenschen erreicht hier genau das richtige Maß, während es mir bei Dark Knight vorkam, als sängen Grup Tekkan eine Totenklage.
    Und die Düsternis? Bei Dark Knight nur Nerd-Futter, gibt es in Ein Quantum Trost ein, zwei Momente, die tatsächlich etwas Anrührendes haben.

    Für Bond-Fans eine harte Probe. Der Großmeister des leichtfüßigen Über-Leichenberge-Gehens verharrt bei einem toten Freund, die One-Liner werden vernuschelt, Gadgets gibt es gar keine - es steckt verdammt wenig Bond im neuen Bond.

    Sean Connery war ein überragender Darsteller, Daniel Craig ist ein großartiger Schauspieler. Einem ehemaligen Mr. Universum nimmt man die Rolle des Frauenverschlingers natürlich eher ab als Craig, weshalb das aktuelle Bond-Girl folgerichtig auch das erste unberührte bleibt. Der Traditon verhaftet ist der Film nur insofern, als dass die Erste, mit der Bond schläft, stirbt.

    Der Tod von Strawberry Fields (!) ist inszeniert als bedrückende Reminiszenz an das tote Mädchen aus Goldfinger. Man fragt sich an dieser Stelle, ob diese Figur eigentlich ein Gedächtnis hat. Erinnert Bond das in Öl erstickte Mädchen auf seinem Bett an Jill Masterson? Die Strapazen, die Abnutzung, die Bond erdulden muss, sind auch schon in anderen Streifen der Reihe thematisiert worden. Aber nie war die Last Bond so deutlich anzumerken wie in dieser kurzen Szene.

    Ansonsten sind die Kulissen schön, für den Schurken gibt es eine hübsche Todesart und der Film ist angenehm kurz. Hoffentlich eine Trendumkehr, weg vom epochalen Wuchtbrummenfilm.

    Der durch Unterhosenmodel Pierce Brosnan zu Tode geliftete Bond lebt wieder. Er ist demoliert und sein Blick trüb.
    Aber er sieht gut aus.

  • Obama hat ein Problem mit Israel. Na gut: In Israel.

  • Huch.


    Riesenhuch.

    Ah, Ok. Das mit dem Merchandising muss Benjamin Netanjahu noch üben.
    Aber sonst: sehr hübsch blau.

    via

  • Cory Doctorow: Why I Copyfight
  • Cory Doctorow, einer der Autoren von BoingBoing, schreibt darüber, dass Kopieren zum Wesen unserer Kultur gehört.

    Culture’s old. It’s older than copyright.

    The existence of culture is why copyright is valuable. The fact that we have a bottomless appetite for songs to sing together, for stories to share, for art to see and add to our visual vocabulary is the reason that people will pay money for these things.

    Let me say that again: the reason copyright exists is because culture creates a market for creative works. If there was no market for creative works, there’d be no reason to care about copyright.

    René hat es auch gefunden. Längst, natürlich.

  • Der Penis von Ricky Gervais ist nicht außergewöhnlich klein
  • Das Grundsympathische an uns Männern ist: Selbst wenn wir nur über eine Art fleischfarbenes Rückholfädchen verfügen - es ist innerhalb einer Gruppe von Männern ungeschriebenes Gesetz, davon auszugehen, dass jeder der Anwesenden über ein Gemächt von der Größe eines durchschnittlichen Einfamilienhauses verfügt. Ricky Gervais, der Erfinder von The Office (der Ur-Version von Stromberg) und Extras (falls unbekannt: schauen!), ist da ungewöhnlich bescheiden und erläutert ausführlich, wie sein Geschlecht beschaffen ist. Aber winzig sei es nicht. Nicht einmal blinzeln müsse man, wenn man es sieht.


    via

  • Popgun! 43 They are comin? from the woods
  • Gäste dieser Ausgabe: Folksängerin Alela Diane (Foto, links), ein Kostenlossampler vom !K7-Label, Cindy Lauper in Verkleidung und Sienna Miller in weißem Hemdchen, ebenfalls verkleidet.

    Alela Diane teilt mit Joanna Newsom die Geburtsstadt Nevada City und als ersten Reflex will man die Biographien der beiden jungen Musikerinnen auch darüber hinaus verknoten, allein es macht kaum Sinn. Beide führen zwar ein ähnlich vergangenes, partiell rückwärtsgewandtes Leben, das dann jedoch ein vollkommen unterschiedliches Musikverständnis hervor bringt. Während Joanna Newsom aus der Zurückgezogenheit heraus ihre überdrehte Verspieltheit und Kunsthaftigkeit an der Harfe entwickelte, sind Alela Dianes Lieder abseits von New Weird America und Freak Folk aufgeräumt und auf das Wesentliche reduziert. Sie entstehen in einem ländlichen Folkkosmos, in dem auch Blues, Soul und Gospel als Planeten bereits entdeckt wurden. Alela Diane:

    Most [songs] were written in the cabin in Nevada City, and during my stint of domesticity in the Victorian flat further North; others were captured elsewhere, in moments of calm […]

    Die Beschreibung dieser Abgeschiedenheit liefert gleichzeitig eine Erklärung, wieso man ihre Musik so schwer verorten kann. Von „geisterhaftem Folk“ schreibt zum Beispiel das Spin-Magazin und könnte damit auch gleichzeitig die Leere in den Liedern meinen, die sehr reduziert aufgenommen wurden. Das erhöht zum einen die Präsenz der unglaublichen Stimme Alela Dianes und lenkt darüber hinaus die Aufmerksamkeit auf jedes noch so kleine Detail, sei es eine zweite Stimme, ein Banjo oder ein zurückhaltenes Pfeifen.

    Klangbeispiele von Alela Diane hält ein weiteres Mal Daytrotter bereit. Ein Akustikset kommt den minimalistischen Songs der Kalifornierin natürlich sehr entgegen. Gorilla vs. Bears Chris ist sogar der Überzeugung, das wäre eine der besten Daytrotter-Sessions überhaupt.

    Drei weitere Titel kann man auf Alela Dianes Myspace-Seite hören, seit wenigen Tagen bloggt sie auch und das neue, von Rough Trade vertriebene Album ‘To be still’ soll am 17. Februar nächsten Jahres veröffentlicht werden.


    [VIDEO] Alela Diane - ‘Pieces of string’
    [MP3]
    Alela Diane - ‘The rifle’ (vom Album ‘The pirate’s gospel’)

    Kostenloser Downloadsampler

    Für die gute Mischung ein wenig Elektro: !K7 Records, ein größeres Publikum kennt das Label spätestens seit der DJ-Kicks Konzeptalbenserie, stellen auf ihren Seiten einen kostenlosen Downloadsampler zur Verfügung. Die neun Titel repräsentieren die aktuellen Veröffentlichungen der Berliner:

    1. Hot Chip - ‘My piano’ (dub)
    2. Carl Craig - ‘Brainfreeze’ (edit)
    3. Quiet Village - ‘Circus of horror’
    4. The Herbaliser - ‘You’re not all that’
    5. Milosh - ‘Awful game’
    6. Bomb The Bass - ‘So special’
    7. The Matthew Herbert Big Band - ‘The story’ (edit)
    8. Circlesquare - ‘Dancers’ (edit)
    9. Boozoo Bajou - ‘Flickers’ (edit)

    Im Austausch für die neun Titel muss man allerdings seine Email-Adresse hinterlassen und da der Downloadlink dann an genau diese geschickt wird, sollte man auch eine tatsächliche angeben. Hier gehts zum Formular.

    [René hat’s bei Macelodeon gefunden]

    All filler no killer

    Einbecker twitterte am Samstag:

    Wenn man »Hot Fuss« hört, fragt man sich, was nur aus den Killers von damals geworden ist. Ach so, man weiß es: U2. In schlecht.

    Dabei gibt es längst den Videobeweis, dass sich die Jungs aus der Stadt der Träume (aktuelles Album ‘Day & age’) erst unterhalb des 80s-Trashs so richtig wohl fühlen:


    [VIDEO] The Killers - ‘Girls just wanna have fun’

    Sage noch einmal jemand es ginge gerecht im Musikgeschäft zu. Würden sie das in einem irischen Pub als Coverband abliefern, es flögen schneller die Gläser als Gil Grissom das Alter von Käfern aus der Mojave-Wüste bestimmen kann. Noch mehr Killers bashing? – Literally: The Punchable Faces of… Brandon Flowers. [via]

    To whom the bell tolls

    Sienna Miller, die gemeinsam mit Charlize Theron, Lindsay Lohan und wie sie alle heißen, nach und nach zu einem Metastarlett verschmilzt, macht das, was sie so ein Starlett eben gerne macht: In einem Musikvideos für eine Indieband möglichst kaputt aussehen. The Hours haben für ihr neues Video zu ‘See the light’ auch darüberhinaus mit großen Namen nicht gekleckert. Regie bei dem Clip führte American History X Regisseur Tony Kaye und Art director (!) war niemand geringeres als der langjährige Freund der Band und teuerste Künstler der englischen Inseln Damien Hirst. Der durfte sich dann auch ganz gore-mäßig mit aufgeschnittenen Kühen und großen Gesten austoben.


    [VIDEO] The Hours - ‘See the light’

    Wenn es jetzt noch jemanden interessiert: Am 8. Dezember wird die gleichnamige EP veröffentlicht. [via]

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